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Leihlampen leuchten länger

Villageboom Money Saver 100 Lumen Solar Light Kit

Sieben Stunden müssen sie aufgeladen werden. Aber Strom benötigen diese Lampen nicht. Es reicht Sonnenlicht, und davon gibt´s in Afrika ja reichlich. Da lag es für den Ghanakreis der Gemeinde St. Urbanus nahe, ein einleuchtendes Projekt zu unterstützen. Seit Jahren pflegen die Rhader eine Partnerschaft mit der Gemeinde Holy Family im Norden des westafrikanischen Staates.

Da es zum einen der Umweltaspekt.  „Solarlampen sind deutlich umweltfreundlicher als Kerosin- oder Petroliumleuchten“, erklärt Konrad Neumann vom Ghanakreis. „Sie sind außerdem heller, leuchten länger und verlängern somit für die Menschen den Tag.“ Denn abends um sechs ist es stockdunkel. Kurzum: Es gibt gute Gründe, den Menschen in Ghana eine Solarlampe ans Herz zu legen. Wenn sie denn nicht so teurer wären.

Licht subventionieren
Der Ghanakreis hat nun über die Firma Villageboom aus Münster die Möglichkeit, Leihlampen in die Partnergemeinde zu schicken. „Durchschnittlich hat eine Familie 3,50€ pro Monat für Petroleum, Kerzen oder Batterien zur Verfügung“, erklärt Wilfried Plemper. „Aber einmalig 20€ für eine Solarleute ist dann doch Zuviel.“ Die Idee: Die Familien wechseln von Petroleum zu Solar und zahlen die Lampen über mehrere Monate ab. „Uns schwebt sogar eine 50-prozentige Subventionierung vor“, betont Konrad Neumann. „Das wäre dann eine dauerhafte Hilfe zur Selbsthilfe.“

Begünstigt wird die gute Idee durch den Umstand, dass die Funkstille, die lange Zeit zwischen Rhade und Hamile herrschte, inzwischen der Vergangenheit angehört. Friederike Seuser hat sich bei ihren Besuch in Hamile vor wenigen Wochen davon überzeugt, dass das neugegründete Partnerschaftskomitee an einer Zusammenarbeit mit den alten Freunden aus Rhade interessiert ist.

Spendenkonto der Pfarrei St. Laurentius, Gemeinde St. Urbanus:

Volksbank Lembeck-Rhade
IBAN: DE06 4006 9709 0800 1972 49
Verwendungszweck: Ghana

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